„Googeln“ war gestern? Nicht ganz – aber die Art, wie wir suchen, verändert sich durch Anwendungen wie ChatGPT, Gemini und Co. deutlich. Statt sich durch Websites zu klicken, erhalten Nutzer*innen Informationen immer häufiger direkt von KI-Anwendungen. Deshalb stellt sich für uns als Agentur die Frage: Wie sorgen wir dafür, dass unsere Gesundheitsthemen auch dort sichtbar sind, wo Patient*innen, Angehörige, Ärzt*innen und medizinisches Fachpersonal zunehmend nach Antworten suchen?
Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Wenn Patient*innen online Informationen zu einer Erkrankung, Therapie oder zum Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen suchen, sollen unsere Inhalte nicht nur über die klassische Google-Suche auffindbar sein. Sie müssen auch von KI-Systemen als relevante und vertrauenswürdige Informationsquelle erkannt werden und in KI-generierte Antworten einfließen. Um das zu erreichen, muss digitale Sichtbarkeit neugedacht werden: Es genügt längst nicht mehr, in Suchmaschinen möglichst weit oben gelistet zu sein. Gefragt sind jetzt vor allem Inhalte, die in KI-generierte Antworten einfließen. Genau hier setzt Generative Engine Optimization (GEO) an.
Generative Engine Optimization bezeichnet die Optimierung von Web-Content für generative KI-Systeme wie Large Language Models (LLMs). Ziel ist es, mit den eigenen Inhalten in KI-generierten Antworten von Anbietern wie ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews sichtbar zu werden.
Während die Suchmaschinenoptimierung (SEO) darauf abzielt, in den organischen Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt zu werden, erweitert GEO den Fokus auf generative Such- und Antwortsysteme. Dabei ersetzt GEO die klassische Suchmaschinenoptimierung nicht, sondern ergänzt sie um eine weitere Ebene digitaler Sichtbarkeit. Viele bewährte SEO-Grundlagen bleiben aber weiterhin relevant. Dazu zählen etwa qualitativ hochwertiger Content, eine verständliche Seitenstruktur, mobile Nutzerfreundlichkeit sowie die Vertrauenswürdigkeit einer Website.
KI spielt bei der Beantwortung von Fragen eine immer größere Rolle: 72 Prozent der Deutschen nutzen künstliche Intelligenz (KI) zur Informationssuche1 und erhalten ihre Antworten zunehmend direkt innerhalb der jeweiligen KI-Anwendung. Und das, ohne die ursprünglichen Quellen zwingend anzuklicken. Diese Entwicklung wird auch als sogenannte „Zero-Click-Ära" bezeichnet. Doch Online-Content verliert dadurch nicht automatisch an Bedeutung – im Gegenteil: Er kann zur Grundlage werden, aus der KI-Systeme Informationen beziehen und Antworten generieren. Für uns als MIRcom bedeutet das, die Konzeption und Aufbereitung digitaler Inhalte neu zu denken: Das Ziel ist es, Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur von Menschen, sondern auch von Maschinen gefunden werden.
Den einen Erfolgsfaktor für mehr Sichtbarkeit in LLMs gibt es nicht. Vielmehr greifen verschiedene Stellschrauben ineinander. Folgende vier Säulen bilden dabei die Grundlage der GEO-Optimierung: Content, Markup, Technik und E-E-A-T-Signale.
Während klar strukturierter und verständlicher Content die Basis schafft, sorgen maschinenlesbare Textformate und andere technische Voraussetzungen dafür, dass KI-Systeme Informationen erfassen und einordnen können. Ergänzt wird dies durch E-E-A-T-Signale, die für die Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit einer Quelle stehen.
Wir bei MAKE IT REAL communications verstehen GEO als Weiterentwicklung strategischer digitaler Kommunikation. Deshalb verbinden wir Suchmaschinenoptimierung (SEO) gezielt mit Generative Engine Optimization (GEO). Dabei analysieren, optimieren und strukturieren wir Inhalte so, dass sie sowohl Menschen als auch Large Language Models erreichen, überzeugen und als relevante Informationsquelle dienen.
Quellen: 1KI-Studie TÜV-Verband (Dez 2025)
